Die Zellstoffwerke in Stendal, Blankenstein und Castlegar machen das Beste aus dem Holz: Nur knapp die Hälfte der eingesetzten Holzmasse ist Zellulosefaser und wird zu Langfaserzellstoff verarbeitet. Aus den restlichen rund 55 % wird Bioenergie in Form von Wärme und Elektrizität (Kraft-Wärme-Koppelung) erzeugt. Mercer International betreibt damit in Deutschland die beiden größten Bioenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von über 150 MWel.
Die Zellstoffwerke sind energieautark, mehr noch: Die über den eigenen Bedarf hinaus produzierte Energie wird in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeist. Gleichzeitig basiert die gesamte Zellstoffproduktion auf reiner Bioenergie, wodurch der Einsatz fossiler Brennstoffe minimiert wird. So vermindern die Zellstoffwerke von Mercer die Belastung der Atmosphäre durch das Treibhausgas CO2 aus fossilen Brennstoffen und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.